Die Liegenschaft in Gruiten. Foto: zur Verfügung gestellt von der Stadt Haan

Wirtschaft, 02.10.2015

Schaffung von Flüchtlingsplätzen

Die Stadt Haan erwirbt die leerstehende Gewerbeliegenschaft „Düsselberger Straße 15“.

 

150 Plätze

Dies gelingt durch Vermittlung der im Bankenauftrag agierenden Investmentspezialisten von Aengevelt. Die Liegenschaft mit knapp 13.000 m² Grundstücksfläche sowie rund 3900 m² Büro- und rund 900 m² Hallenfläche liegt im Stadtteil Gruiten, sie soll für die Unterbringung von Flüchtlingen umgenutzt werden. Geplant sind zunächst 150 Plätze für Flüchtlinge bis spätestens zum zweiten Quartal 2016 inklusive der notwendigen Gebäudeinfrastrukturen (sanitäre Einrichtungen, Küchen, Gemeinschaftsräume etc.).

„Großartig“

Darüber hinaus ist die Schaffung weiterer Unterkünfte sowohl in den Gebäuden als auch auf den großzügigen Freiflächen etwa in Form von Wohncontainern möglich. Dazu der scheidende Bürgermeister der Stadt Haan, Knut vom Bovert, der das Projekt initiiert und vorangetrieben hat: „Wir sind sehr froh, dass wir die Immobilie durch Vermittlung von Aengevelt erwerben konnten: Ein Großteil der Flächen lässt sich mit überschaubaren Investitionen zügig in menschenwürdige, dringend benötigte Flüchtlingsunterkünfte umwandeln. Darüber hinaus bietet die Liegenschaft unter anderem aufgrund des großen Grundstücks ausreichend Potential für zahlreiche weitere Flüchtlingsplätze und damit der Stadt Haan Planungsspielraum für die Zukunft.“ Angedacht seien auch Räumlichkeiten für ehremamtliche Helfer, die die Flüchtlinge bei der Integration unter anderem in Form von Sprachkursen unterstützen und betreuen. Vom Bovert: „Wir erhalten hier seitens der Haaner Bürgerinnen und Bürger vielfältige Hilfsangebote. Das ist großartig, denn nur so kann Integration funktionieren.“

„Intelligente Investition“

„Auch hinsichtlich des Standortes ist die Immobilie ideal“, ergänzt Jan Schmitz, Berater von Aengevelt, der den Verkauf vermittelt hat; er führt weiter aus: „Zum einen finden sich im direkten Umfeld alle wichtigen Nahversorgungsfunktionen, wie etwa in Form eines Lebensmitteldiscounters. Zum anderen ist die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sehr gut: Direkt vor dem Gebäude ist eine Bushaltestelle und auch der S-Bahnhof ist nur wenige Gehminuten entfernt, so dass beispielsweise der Düsseldorfer Hauptbahnhof innerhalb einer Viertelstunde erreicht werden kann.“ Und sollte die Liegenschaft eines Tages nicht mehr als Flüchtlingsunterkunft benötigt werden, ist die Umwandlung für dann wieder gewerbliche Zwecke mit überschaubarem Aufwand möglich. „Angesichts der Standort- und Objektqualität wären die Chancen für eine entsprechende Positionierung sehr gut“, so Jan Schmitz. Aus seiner Sicht handelt es sich deshalb um eine „intelligente, nachhaltige Investition“ der Stadt Haan, denn der Erwerb biete neben der Schaffung dringend benötigter Flüchtlingsplätze auch Nutzungsalternativen für die Zukunft.

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